Nach dem Kurs-Absturz diverser Krypto-Währungen der letzten Wochen -- auch bedingt durch Ankündigungen aus China, Süd-Korea und Indien dies regulieren zu wollen -- werden Krypto-Währungen vor allem wieder als Fluchtmöglichkeit vor Kapitalverkehrskontrollen gesehen. Während Bitcoin zu langsam und zu träge wurde, haben sich Monero und ZCash für eine rasche und anonyme Transaktionsform etabliert.

Mobilität von Kapital darf aber nicht mit anonymen Krypto-Transaktionen verwechselt werden. Vor allem da Banken, Zahlungsdienstleister bzw. Zentralbanken die Sicherheit von internationalen Transaktionen und deren Verwahrung garantieren.

Geldwäsche mit Krypto-Währungen existiert (siehe Alexander Vinnik & BTC-e) und dies mit politischen Argumenten gegen staatliche Kontrolle zu verneinen, wäre sicherlich der falsche Weg.