"Es war eine Tragödie, die um die Welt ging. In einem Tokioter Hochhaus verstarb ein 16-jähriger Junge, weil ihn ein Lifttüre einklemmte. Der Liftproduzent Schindler machte den Unterhaltsbetrieb für den Unfall verantwortlich, doch Japans Presse und Politik löste eine wahre Hexenjagd gegen den Schweizer Hersteller aus. Vor zwei Jahren verkaufte Schindler das Japan-Geschäft, das nach Unfall und Negativkampagne zusammenbrach. Heute hat das Berufungsgericht in Tokio einen ehemaligen Mitarbeiter von Schindler Japan vollumfänglich freigesprochen – nach zwölf Jahren Untersuchung und Verhandlung."