Der Fall von Todd Barretta, dem ehemaligen Chief Compliance Officer der „New Jersey Transit“, zeigt deutlich, dass Compliance Officer aufgrund ihrer Tätigkeit von ihrem eigenen Dienstgeber angegriffen werden können. Wenn ein Dienstgeber auf kritische Bericht der Compliance-Funktion mit Kündigungen bzw. Entlassungen reagiert läuft einiges falsch – und der betroffene Compliance Officer bangt unter Umständen um seine wirtschaftliche Existenz.

Daher sollte bereits in Dienstverträgen mit Compliance Officern angemessene Klauseln zu deren Schutz vereinbart werden, wozu u.a. die Verlängerung der dienstgeberseitigen Kündigungsfrist oder die Beschränkung bzw. der Ausschluss der Dienstgeberkündigung gehören kann. Will man sein Unternehmen durch die Compliance-Funktion schützen, muss diese frei agieren können und von Repressalien seitens des Unternehmens schon von Anfang an bewahren. Wir beraten Sie gerne zu den bestehenden Möglichkeiten.